Marcus Schenkenberg 2.0 – Die Zukunft gehört den Fleißigen (Auszug TEASER MAGAZIN) Teaser traf Topmodel Marcus Schenkenberg in Hamburg.



Die Karriere von Marcus Schenkenberg ist einzigartig im Männermodel Bereich. Im Laufe seiner über 20-jährigen Karriere hat der hübsche Schwede so ziemlich jede Titelseite aller bekannten Magazine geziert und wurde für die wichtigsten und größten Designer und Kampagnen gebucht. Seine wohl bekannteste Beziehung führte Schenkenberg mit Hollywoodstar Pamela Anderson. Aber auch andere prominente Schönheiten wie Mariah Carey, Nicky Hilton oder Jessica Simpson konnten dem ehemals als „sexiest man alive“ ausgezeichneten Topmodel nicht widerstehen.

Wie fühlst Du Dich und seit wann bist Du schon in Deutschland?
Vor einer Woche bin ich aus L.A. eingeflogen, wo ich mir noch ein Paar Beach-Häuser als Investment angeschaut habe. Die letzten Tage war ich in Rom und hatte einen Job für Bellstaff, davor war ich kurz in München für die TV-Produktion des Quatsch Comedy Clubs. 2009 war eines der erfolgreichsten aber auch stressigsten Jahre in meiner Karriere. Wenn man über 20 Länder pro Jahr besucht, muss man morgens manchmal überlegen, wo man sich gerade befindet.


Du bist das erfolgreichste Männermodel der Welt. Wie kannst Du dich über zwei Jahrzehnte im harten Modelbusiness behaupten?
Ich bin ein Glückspilz! Meine Eltern haben mich sehr bodenständig erzogen und mir gute Gene geschenkt. Im Entertainment Business fallen viele Talente durchs Raster, weil sie zu oberflächlich, unzuverlässig oder nicht authentisch genug sind. Trotz dass ich seit fast 20 Jahren in Amerika lebe, bin ich stolz auf meine europäische Pünktlichkeit und schocke damit auch heute immer noch meine Kunden, die mich eigentlich viel später erwartet hätten. Ich arbeite hart an meinem Körper und lebe auch sonst sehr diszipliniert. Generell bin ich ein eher zurückhaltender Mensch und beobachte mein Umfeld erst sehr genau, bevor ich mich voll und ganz öffne.

2009 hast Du einen völlig neuen Weg eingeschlagen und präsentierst immer mehr Produkte unter Deinem Namen. Ist das die Zukunft?
The Sky is the Limit! Als ich 40 wurde habe ich meinen ehemaligen Manager Frank Kuhlmann zufällig wieder getroffen, der sich 2001 aus dem Model Business zurück gezogen hatte. Als ich ihm davon berichtete, dass ich mich gerne stärker selbst verwirklichen würde, haben wir sofort gemerkt, dass wir Großes miteinander bewegen können. Frank setzt mit seiner Company all meine Ideen und Projekte um, die ich schon immer machen wollte. Wir brainstormen sehr viel über Sinn und Nutzen meiner eigenen Produkte. Mir ist wichtig, dass alles stets innovativ ist und dass nicht nur einfach mein Name auf irgendwelchen Kram gedruckt wird. Meine 4-teilige Duft-Kollektion wurde alleine in den ersten 6 Monaten bereits für über 1 Mio Euro verkauft. Die pflegende Männerkosmetik Linie bringen wir in mehreren Produkten mit u.a. Platin, Hyaluronsäure, mattierender Tagescreme und Selbstbräuner auf den Markt. Die „You Rock by Schenkenberg“ - Perlenschmuck Kollektion ist bereits Kult bei vielen Models und Celebrities. Mitte 2010 kommen eine Fitness-DVD Box und ein Fitness-Buch raus, die einen völlig neuen Weg zum Traumkörper ermöglichen.

Das klingt ja nach einem richtigen Schenkenberg-Imperium. Was machst Du mit Deinem ganzen Geld und wie dürfen wir uns Deinen Lifestyle vorstellen?
Zum Glück bin ich sehr sparsam. So achte ich auch mehr darauf, was mir gefällt und wie die Qualität ist, als dass ich nur auf die Marke schaue. Ich habe Wohnungen und Häuser in New York, Los Angeles und natürlich in Schweden. In Geldangelegenheiten bin ich sehr konservativ. Mein letztes Auto habe ich schon vor über 5 Jahren verkauft und fahre fast nur noch Motorrad. In New York ist ein Auto einfach nur hinderlich und in Europa werde ich von Audi gesponsert. Einmal im Jahr gehe ich mit Freunden und schnellen PS-Boliden auf eine Rennstrecke. Das rockt schon sehr, aber dennoch bin ich froh, dass ich auch ohne eigenes Auto gut klarkomme. Ansonsten lese und reise ich viel. Ich liebe es, fremde Kulturen kennen zu lernen und neues Essen auszuprobieren. Vielleicht schreibe ich irgendwann mal ein Kochbuch.

Was ist die meist gestellte Frage von Fans und Medien?
Immer dasselbe: „Wie bekommt man einen solchen Körper und wie fühlt es sich an ein Sexsymbol zu sein?“ – Deshalb werde ich demnächst meine Fitness Geheimnisse lüften und eventuell sogar eigene Power-Workshops für Fans geben. Als Sexsymbol empfinde ich mich allerdings ganz und gar nicht.



Inwiefern haben sich Dein Leben und Dein Job in den letzten 20 Jahren verändert?
Früher hab ich mich mehr auf die Gesetze des Fashionbusiness eingelassen. Heute bin ich erfahren und selbstbewusst genug, so dass ich selber über mein Leben und meine Karriere entscheide. Auch bei Männermodels werden für die bekannten Kampagnen hauptsächlich 20-Jährige gebucht. Dadurch habe ich mehr Zeit, um mich meinen eigenen Projekten zu widmen. Seit mich Ende der 90er die technische Revolution in Form von Email, Laptop und später auch BlackBerry erreicht hat, dreht sich mein Leben immer schneller. Man darf nur nicht den Fehler machen und glauben, dass virtuelle Kontakte ein Telefonat oder ein persönliches Treffen ersetzen können.

Du bist immer öfter in Deutschland und Europa. Vermisst Du irgendwas an Amerika, dass Du hier findest?
Mein Leben war und ist verrückt. Ich lerne so viele interessante und kreative Menschen kennen, dass mein Kopf permanent am rattern ist und nach neuen Ideen sucht. In jedem Land gibt es einen anderen Input und ich bin in der glücklichen Situation, dass ich fürs Reisen sogar noch Geld bekomme. In Europa vermisse ich manchmal mein Bett und in den USA ein gutes Deutsches Wiener Schnitzel. Meine Freunde leben über den ganzen Erdball verstreut, so dass ich eigentlich nie allein bin. Was mir an Deutschland sehr gefällt, ist die Verbindlichkeit und Zuverlässigkeit der Menschen. Das gibt mir ein geborgenes Gefühl.

2009 war das Revival der altbekannten Größen aus der Ära des Supermodel-Stardoms. Schiffer, Evangelista, Campbell & Co. haben den Neulingen das Fürchten gelehrt. Wieso kennt man so wenige Männermodel aus dieser Zeit?
Models verkaufen hauptsächlich Mode und Kosmetik. Der Markt dafür war damals zu fast 90% nur auf Frauen ausgerichtet. Männermodels waren proportional nur sehr selten zu sehen. Einige ehemalige Männermodels sind nun selbst Designer oder Fotografen geworden. Nach wie vor gilt „Sex sells“ und darin sind Frauen uns Männern einfach per se überlegen.

Du kamst im Alter von 20 Jahren nach USA und wolltest Basketball Profi werden. Wie wichtig ist Dir Sport heute noch?
Sport ist mein Leben. Ich liebe es. Damals hatte ich noch keine Ahnung vom Entertainment Geschäft und hätte nie gedacht, dass ich mal Model oder Schauspieler werden würde. Ich kam als Aupair nach L.A. und habe die Kinder einer wohlhabenden Familie betreut. Um Profi Basketballer zu werden, hatte ich innerhalb weniger Monate fast 20 Kilo Muskeln aufgebaut und enorm viel gegessen und trainiert. Beim Rollschuhlaufen wurde ich dann entdeckt. Auf meinen ersten Profi-Fotos wurde mir dann erst bewusst, wie sehr sich mein Körper geformt hatte. Sport macht meinen Kopf frei und regt meine Kreativität enorm an. Eines meiner Lieblingsworkouts ist übrigens Sex.

Welchen Traum würdest Du Dir gerne in erfüllen?
Eigentlich bin ich wunschlos glücklich, zumindest materiell. Alles was mir noch zu meinem Glück fehlt ist eine seelenverwandte Frau und mindestens drei kleine Schenkenbergs mit denen ich die Welt bereisen kann.

Dir werden von den Medien und Groupies gerne mal Affairen angetextet. Was ist dran und bevorzugst Du einen bestimmten Typ Frau?
Ich liebe die Frauen und einige lieben auch mich. Interessanter Weise tauchen immer mehr Frauen auf, die behaupten, sie wären meine Freundinnen, obwohl ich diese gar nicht kenne. Dadurch bin ich leider auch etwas skeptischer und zurückhaltender geworden. Es trifft mich sehr, dass heutzutage so viele Frauen einfach nur berühmt werden wollen und man sich auf viele Tugenden und auch Gefühle gar nicht mehr verlassen kann.



Verrate uns ein Geheimnis, dass wir noch nicht über Dich und Deine prominenten Frauen wissen!
Das geht leider nicht, denn Euer Magazin ist im Internet für jedermann zugänglich. Außerdem zähle ich Diskretion und Loyalität zu meinen wichtigsten Charakter-Eigenschaften. Aber OK, ein Schmankerl aus der Secret-Kiste: Ich habe die Brüste von Pam Anderson immer „meine Schenkenberge“ genannt.